Leiden ist ein Thema, das durch die ganze Bibel hindurch behandelt wird. Es ist wichtig zu verstehen, dass Leiden nicht außerhalb des Plans Gottes liegt. Jesus selbst hat am Kreuz großes Leiden ertragen. In 1. Petrus 5,10 lesen wir: „Der Gott aller Gnade aber, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, der wird euch, die ihr eine kurze Zeit leidet, vollenden, befestigen, stärken, gründen.“ Gott benutzt Leiden oft, um unseren Glauben zu stärken und uns näher zu ihm zu ziehen.
Wir sehen auch, dass Leiden nicht das letzte Wort hat. In Römer 8,18 lesen wir: „Denn ich halte es dafür, dass dieser Zeit Leiden nicht wert sind der Herrlichkeit, die an uns soll offenbar werden.“ Das Leiden, das wir hier und jetzt erfahren, wird eines Tages enden, und wir werden eine ewige Freude haben in der Gegenwart Jesu.
Durch Leiden lernen wir oft, auf Gott zu vertrauen und nicht auf unsere eigenen Kräfte. Es ermutigt uns, unsere Augen auf Jesus zu richten, der unser Tröster ist. Es ist wichtig, dass wir im Leiden zu Gott schreien und wissen, dass er uns hört und dass er mit uns ist. Auch wenn wir es nicht sofort verstehen, dürfen wir glauben, dass Gott alles zum Guten wirkt für die, die ihn lieben (Römer 8,28).